Nachwuchsfahrer überzeugen auf Weltcuphang in Lengries

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Flores Jall (SC Scheidegg) fährt auf Rang drei.
Flores Jall (SC Scheidegg) fährt auf Rang drei. (Foto: ADI BALLERSTEDT/PR)
Lindauer Zeitung

Im Jahr 1980 kämpfte sich beim ersten Lenggrieser Weltcuprennen der legendäre Ingemar Stenmark durch die Slalomtore, er wurde Dritter. 40 Jahre später standen acht Starter des Regionalteams Westallgäu an eben diesem Weltcup-hang – und für Flores Jall vom SC Scheidegg reichte es in der Klasse U16 weiblich ebenfalls zu einem hervorragenden dritten Platz. Nach einem guten ersten Lauf drehte sie im zweiten Lauf richtig auf und fuhr aufs Stockerl.

Christian Neureuther, Vater des kürzlich zurückgetreten Skistars Felix, kam damals auf Platz 15. Denselben Rang erreichte Fenja Jauch vom TSV Gestratz in der Klasse U14 weiblich, direkt gefolgt von Jessica Schmidt von der RG Weiler-Simmerberg auf Rang 16.

Ein weiteres starkes Ergebnis erzielte Nemo Bauer vom SCB Lindau in der U16 männlich mit Rang fünf. Jakob Wieber vom SC Oberstaufen kam hier als guter Siebter in die Wertung. Vor 40 Jahren belegten der Südtiroler Gustav Thöni sowie Andreas Wenzel aus Liechtenstein eben diese Plätze.

Der jüngste Teilnehmer des Regionalteams, Magnus Fässler, beendete sein Rennen in der U14 männlich auf dem zehnten Platz. Diesen hatte 1980 Jože Kuralt aus dem ehemaligen Jugoslawien inne.

Nun muss natürlich der Richtigkeit halber erwähnt werden, dass es sich beim SVO-Sparkassen-Cup nicht um ein Weltcuprennen handelte, sondern um ein DSV-Schüler-Rennen der Kategorie 3. Der Start befand sich auf 873, das Ziel auf 753 Metern. In beiden Durchgängen waren auf einer Streckenlänge von 570 Metern 45 bzw. 44 Tore zu bewältigen.

Bei sonnigem Wetter litt die Kunstschneepiste bei letztlich 117 angetretenen Nachwuchssportlern von Fahrer zu Fahrer, die schnellsten Zeiten wurden dann auch bei den jüngeren Jahrgängen gemessen. Auch wenn Hannah Tschada (SCB Lindau) und Susanna Roth (SV Maierhöfen-Grünenbach) nach vielversprechendem Beginn beide das Ziel nicht erreichten, war Trainer Herbert Hörburger insgesamt sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge im oberbayerischen Lenggries.

Das bereits einmal verschobene erste Rennen um den Sk-und-Sport-Hörburger-Cup im Vorarlberger Laterns konnte wegen der Bedingungen nicht stattfinden. Am kommenden Wochenende stehen mit dem Leki-Pokal in Mellau zwei Punkterennen auf dem Programm, am Sonntag ist parallel ein weiterer Riesenslalom im Rahmen des Kreiscups geplant.

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