Nachgefragt: Fachbereichs-Vorsitzender bei der Dehoga Tuttlingen über die Bedeutung deutscher Küche in der Region

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 Michael Hipp, Vorsitzender des Fachbereichs Gastronomie bei Dehoga in Tuttlingen
Michael Hipp, Vorsitzender des Fachbereichs Gastronomie bei Dehoga in Tuttlingen (Foto: Archiv)
Schwäbische Zeitung

Mit dem gesellschaftlichen Wandel Mitte der 1980er-Jahre hat sich auch die Landschaft der Gastronomie-Betriebe verändert. Sie wurde internationaler – und macht jetzt wieder die Rolle rückwärts. Michael Hipp erklärt im Gespräch mit Redakteurin Alexandra Schneid, was deutsche Küche für ihn ausmacht und warum diese heute so gefragt ist.

Herr Hipp, was macht deutsche Küche für Sie aus?

Die deutsche Küche kann man nicht an einem Gericht festmachen, dafür ist Deutschland zu groß. Für mich ist sie das Gefühl von Heimat und Angekommensein. Eben das, womit man sein Leben verbindet und wie man aufgewachsen ist. Bei meiner Oma beispielsweise hat es immer Gulasch gegeben. Das begleitet mich ein Leben lang. Wenn man im Urlaub oder längere Zeit im Ausland ist, dann gibt es immer ein Gericht, nach dem man sich sehnt.

Welches Gericht ist das bei Ihnen?

Das sind Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle.

Ist die deutsche Küche heute gefragt?

Absolut, die deutsche Küche erlebt einen Aufwärtstrend. Die Leute legen Wert auf regionale Produkte. Sie möchten wissen, woher beispielsweise ihr Fleisch kommt. Die Wertigkeit der Speisen ist höher und die Gäste genießen die Gerichte bewusster.

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