Nach dem Zwischenzeugnis nicht auf guten Noten ausruhen

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Deutsche Presse-Agentur

Ein gutes Zwischenzeugnis lädt zwar zum Ausruhen ein. Das kann jedoch gründlich schief gehen. Zwar fließen die Noten des gesamten Schuljahres in das Abschlusszeugnis ein, sagte Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes in Bonn.

Doch könnten sich Schüler schnell verrechnen und dann doch plötzlich auf einer 5 oder 6 sitzen. Neben den reinen Noten bewerte der Lehrer auch die Entwicklung. Steht jemand bei einer 4,6 und hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert, werde der Lehrer eher zur 4 tendieren. Verzeichnet er dagegen eine nachlassende Tendenz, schreibe er wahrscheinlich eher eine 5 hin.

Ist das Zeugnis mies ausgefallen, sollte sich der Schüler in den kommenden Monaten ins Zeug legen. Dabei könne es sinnvoll sein, in einzelnen Fächern Nachhilfe zu nehmen. „Aber nicht in vier oder fünf Fächern. Das bringt nichts“, sagte Kraus.

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