Nach dem Tod der italienischen Koma-Patientin Verzicht auf Eilgesetz

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Deutsche Presse-Agentur

Nach dem Tod der Koma-Patientin Eluana Englaro nimmt die italienische Regierung von Silvio Berlusconi das allein auf sie zugeschnittene Eilgesetz gegen Sterbehilfe zurück. Stattdessen wolle die Regierung jetzt ein Gesetz über Patientenverfügungen vorbereiten, teilte Gesundheitsminister Maurizio Sacconi mit. Die 38-Jährige war gestern nach 17 Jahren im Wachkoma gestorben. Vier Tage zuvor war eine Sterbehilfe-Prozedur eingeleitet worden. Die Regierung hatte diese Sterbehilfe mit einem Eildekret rückgängig machen wollen.

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