Musikalische Durststrecke ist vorbei

 Auch das spätere schlechte Wetter tat der guten Laune keinen Abbruch.
Auch das spätere schlechte Wetter tat der guten Laune keinen Abbruch. (Foto: Rudi Martin)
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Bad Waldsee/Haisterkirch - Nach der eineinhalb Jahre dauernden Durststrecke konnten die Musikantinnen und Musikanten der Musikkapelle Haisterkirch am Samstagabend des 10. Juli im Obstgartenbereich des Klosterhofs bei einem Serenadenkonzert ein frohmachendes Wiederhören anbieten. Gekommen war ein große Schar von Gästen auch aus dem Umland. Der Musikverein hatte alle Vorkehrungen getroffen, um den momentan geltenden Corona-Regelungen gerecht zu werden. Die Besucher mussten sich registrieren, die Bänke waren nach den Abstandsbestimmungen aufgestellt worden. Es gab Getränke und sogar das beliebte Q-Eis aus Hittisweiler zum Abholen.

Eine „Spenden-Tuba“ war aufgestellt worden, denn das Finanzsäckel des Musikvereins war in der Corona-Zwangspause arg strapaziert worden. Es fehlten die Einnahmen von Festen mit Bewirtungen, wie beispielsweise beim Jahreskonzert und Seenachtsfest. Markus Spieler, der unterhaltsam das Konzert moderierte, bekundete, dass natürlich nicht nur auf Seiten der Zuhörer die Freude über dieses Sommerserenaden-Angebot groß war, sondern auch auf Seiten der Musizierenden.

Dirigent Florian Hubl hatte Sonderproben angeboten, um das Konzert zum Gelingen zu bringen. „Wir hatten richtig Probleme am Anfang und mussten erst Lippengymnastik üben, um die richtigen Töne aus unseren Instrumenten herauszuholen“, so der Kommentar von Markus Spieler. Für den Dirigenten Florian Hubl war klar, dass er für das gut zweistündige Konzert bei erfreulich sommerlichen Temperaturen eine ganze Palette von Ohrwürmern anbieten musste.

Seine Auswahl mit einer Bandbreite von böhmischen Polkas wie „Böhmischer Strauß“, „Böhmische Liebe“, flotter Marschmusik, auch Melodien wie „Sweet Caroline“, „Queens Park Melody“ und „Bozener Bergsteigermarsch“ zum Mitsingen kam bestens an. Das erkannte man am aufmunternden, großen Beifall und den Zugaberufen, die mit zwei Zugaben die neunzehn gebotenen Musikstücke ergänzten und gewährt wurden. Schwedenfeuer, bengalische Lichterkette und der imposante Klosterhof im Hintergrund vermittelten ein romantisches Ambiente.

Zum Verweilen war eingeladen worden, aber schon bald rückte die nächste Gewitterfront heran mit Starkregen. Besucher wie Aktive der Musikkapelle kamen trotzdem voll in den Genuss dieser ersten musikalischen Begegnung. Die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen taten der guten Laune und dem Konzertgenuss keinen Abbruch. Es bleibt die Hoffnung auf eine Wiederholung solch einer Veranstaltung im ähnlichen Rahmen.

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