Viele Besucher sind zum Museumsfest rund um das Vogteigebäude gekommen und haben sich bei Führungen beispielsweise von Helmut A
Viele Besucher sind zum Museumsfest rund um das Vogteigebäude gekommen und haben sich bei Führungen beispielsweise von Helmut Altmeyer (Straßdorf) den Webstuhl vorführen lassen. (Foto: Volckart)
Dieter Volckart

Im vergangenen Jahr hat das Niederalfinger Heimatmuseum im fast 500 Jahre alten Vogteigebäude unterhalb der Marienburg sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Jetzt strömten wieder die Massen, genossen die Verpflegung durch die fleißigen Helfer der Interessengemeinschaft unter der Führung von Inge Seibold und Helmut Böhm und nahmen an den Führungen teil.

Schon am Vormittag nutzten die Festbesucher die Gelegenheit, das Museum zu besichtigen. Fossilien, bäuerliche Gerätschaften, die Ausstellung in der ostdeutschen Heimatstube und vor allem die Gerätschaften der typisch Niederalfinger Berufe wie Steinbrecher und Wannenmacher fanden ebenso das Interesse der Besucher wie die Spielzeugausstellung und die Vitrinen mit den kirchlichen Schätze.

Dabei bewährte sich die im vergangenen Jahr angebrachte Beschilderung. So fanden die Besucher zum Beispiel problemlos den von Helmut Altmeyer aus Straßdorf in Bewegung gehaltenen Webstuhl im Obergeschoss in der Nähe der bäuerlichen Gerätschaften.

Großes Interesse fand aber auch der seit einigen Jahren gehegte und gepflegte Kräutergarten auf der Talseite des Vogteigebäudes mit den so typischen Buchseinfassungen der Beete. Nicht nur bei der Kapelle, sondern auch beim Göpel – eine von Pferden oder Eseln angetriebene Transmission für allerlei Gerätschaften – hatte die Interessengemeinschaft Zelte mit Tischen aufgestellt, um die vielen Gäste etwa zum Mittagessen, mit Kaffee und Kuchen oder mit den frischen Hitzkuchen aus dem Backhäusle zu verköstigen.

Das Museum ist noch bis Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen auch für Gruppen werden nach telefonischer Absprache angeboten.

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