Muscheln nuscheln beim Kuscheln

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Ein Ausschnitt aus der Produktion „Muscheln Nuscheln Beim Kuscheln“  von Silvia Salzmann.
Ein Ausschnitt aus der Produktion „Muscheln Nuscheln Beim Kuscheln“ von Silvia Salzmann. (Foto: Salzmann)

Ein besonderes Anliegen der Stadt Bregenz ist – im Rahmen des Bregenzer Frühlings – die Zusammenarbeit mit regionalen Tänzern. So hat Silvia Salzmann, Preisträgerin des Vorarlberger Kulturpreises 2016 in der Kategorie Tanz, für den Bregenzer Frühling eine äußerst feinsinnige, unglaublich lebendige und ideenreiche Inszenierung für Kinder ab drei Jahren erarbeitet, heißt es in einer Ankündigung. Der Titel des Stück lautet „Muscheln Nuscheln Beim Kuscheln“. Es wird ab Mittwoch, 18. April, um 10.30 Uhr, an drei Terminen im Magazin 4 uraufgeführt.

In 100 verschiedenen Sprachen

Die Stückentwicklung basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch, das speziell mit Hinblick auf das Theaterstück geschrieben und illustriert wurde. Geschichten und Charaktere wurden für Tanz und Musik weiterentwickelt und für die Bühne übersetzt. Die Illustrationen finden sich im interaktiven Bühnenbild wieder, das mittels projizierter Live-Animationen an ein überdimensionales Bilderbuch erinnert.

„Nanu? Wer bist denn Du? Eine sprechende Muschel? Oder ist das nur Getuschel? Aber so sehr ich mich auch bemüh‘, ich versteh‘ nur schdüdlschü!“, heißt es im Theaterstück. Aus dem Nichts taucht eine kichernd nuschelnde Muschel auf und will partout ihren Namen nicht verraten. Um diesen herauszufinden, machen sich die Zuschauer auf eine sonderbare Suche und begegnen vielen noch merkwürdigeren Lebewesen, die einmal gar nicht, einmal unverständlich, dann in 100 verschiedenen Sprachen und mit nochmal so vielen Sprachfehlern, manchmal in Reimen oder auch nicht und dann immer doch einfach so reden, wie es ihnen gerade gefällt.

Mit diesem Gemisch aus Sprachvielfalt möchte das Stück für Toleranz und Weltoffenheit plädieren und diese Werte einem jungen Publikum humorvoll servieren. Es will zeigen, dass man sich vor dem Fremden nicht fürchten muss und wie bereichernd es sein kann, wenn sich Sprachen und Kulturen mischen. All dies wird durch Tanz, Musik und ein lebendiges Bühnenbild in Szene gesetzt und darf junge sowie etwas ältere Menschen in schmunzelnde Reflexion versetzen, so die Ankündigung.

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