Models und kleine Könige: Konsolenspiele im April

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Deutsche Presse-Agentur

Wenn man schon im Fernsehen ist, wie bei Videospielen durchaus üblich, kann das ruhig auch einmal etwas mit dem wahren Leben außerhalb der Spielewelt zu tun haben.

Das wahre Leben ereilt junge Frauen dann, wenn sie sich das Modeln als Traumjob vorstellen. Natürlich ist es nur wenigen vergönnt, an Heidi Klums Seite über die Fernsehschirme zu flimmern. Den anderen ermöglicht das Spiel „Germany's next Topmodel 2009“, ein bisschen ins Leben eines Nachwuchsmodels einzutauchen. Weitere neue Konsolenspiele im April drehen sich um einen kleinen König, ums Schachspielen und um einen Schwertschwinger aus Japan.

Mit letzterem können Xbox-360-Besitzer versuchen, die Metropole Tokio vor dem Untergang zu retten - mit genetisch manipulierten Monstern als Gegenspielern. „Ninja Blade“ heißt das Kampfspiel, das Microsoft am 3. April für rund 65 Euro in den Handel bringt. Der Held beherrscht klassische Kampfkunst, kommt aber auch mit modernen Waffen zurande. Mit seinen speziellen Ninja-Fähigkeiten betäubt er Gegner, sammelt versteckte Informationen oder macht Schwachpunkte der Monster ausfindig.

Ähnlich actionreich geht es bei „Vertigo“ aus dem Hause dtp Entertainment zu. Der Titel, der am 3. April exklusiv für die Wii erscheint, ist eine Mixtur aus futuristischem Rennspiel und Puzzle. Der Spieler nimmt am Steuer eines „Xorb“ Platz. Diese abenteuerlichen Rennroller kugeln mit Höchstgeschwindigkeit durch wilde Landschaften mit vielen Hindernissen. Aufgabe ist es, den eigenen Xorb-Piloten zu verbessern und Strecken-Abkürzungen zu finden, um wettbewerbsfähig zu werden.

„Vertigo“ spielt sich auf 54 Strecken in neun unterschiedlichen Welten ab. Für die Langzeit-Motivation stehen mehrere Multiplayermodi - teils mit Minigames - zur Verfügung. Um sein Gefährt zu steuern, kann sich der Spieler auch auf das Wii-Balance-Board stellen. Das macht aus der Raserei auch noch ein Fitness-Spiel. „Vertigo“ kostet rund 30 Euro.

Ruhiger ausgefallen ist ein weiterer Titel für die Wii: „Little King's Story“ von Eidos. An das Abenteuer-Spiel haben die Entwickler von Titeln wie „Final Fantasy“, „Harvest Moon“ und „Dragon Quest“ Hand angelegt. Und genau auf die Fans von solchen Spielen, die Echtzeit-Strategie, Simulation und Adventure bieten, ist „Little King's Story“ zugeschnitten.

Hauptfigur ist der Junge Corobo, ein schüchterner Außenseiter. Er findet im Wald eine Krone - um nach dem Aufsetzen festzustellen, dass sie ihm Spezialfähigkeiten verleiht. Corobos Leben sieht von nun an ganz anders aus: Der geheimnisvolle Ritter Howser sagt ihm, der Träger der Krone sei der König seines Dorfes. Und der kleine Corobo muss nicht weniger leisten, als aus dem Dorf ein mächtiges Königreich entstehen zu lassen. Der Titel soll am 24. April erscheinen und rund 45 Euro kosten.

Eine spezielle, aber potenziell große Klientel spricht Koch Media mit einem Titel an, der dem Namen nach altbekannt ist: mit „Fritz“. Vom 9. April an ist die Schach-Simulation auch für Nintendos Wii und DS sowie für Sonys Playstation 3 zu haben. Die Umsetzung für die beiden Konsolen kommt mit einer ganzen Reihe an Spielmodi daher.

Neben normalen Partien kann der Spieler spezielle Aufgaben lösen. Im Modus „Schach 960“ etwa werden die wichtigsten Figuren zufällig auf dem virtuellen Brett verteilt. Zwischendurch haben Fans auch die Möglichkeit, eine von 2000 historischen Partien Revue passieren zu lassen. Und im Multiplayer-Modus kann ein Spieler wie beim „echten“ Schach gegen einen zweiten antreten. Das Spiel erscheint am 9. April - in der Wii-Version für rund 30 und in der Playstation-3-Variante zum Preis von rund 40 Euro.

Und wie ist das nun mit dem wahren Leben auf beziehungsweise vor dem Bildschirm? Wer bei „Germany's next Topmodel 2009“ triumphieren will, muss im Spielverlauf immer mehr Konkurrentinnen ausstechen. Die Jagd nach der Model-Krone ist vergleichsweise einfach aufgebaut und soll vor allem Gelegenheitsspielerinnen ansprechen. Der Titel erscheint am 7. April für die Playstation 2 und die Wii und kostet rund 30 beziehungsweise etwa 40 Euro.

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