Mobilfunk berührt Wohlbefinden Jugendlichen nicht

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Deutsche Presse-Agentur

Der Mobilfunk hat keinen Einfluss auf das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie unter mehr als 3000 Heranwachsenden hervor.

Sie wurde von der Ludwig-Maximilians-Universität in München im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz erarbeitet. Im Rahmen der Untersuchung wurde über einen Zeitraum von 24 Stunden die individuelle Belastung der Teilnehmer durch die Strahlung des Mobilfunks gemessen.

Außerdem wurden die Teilnehmer nach Befindlichkeitsstörungen wie Angst, Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit befragt. Dabei wurde nach Angaben des Bundesamtes in Salzgitter sowohl das Befinden am Tag der Untersuchung als auch in den vorhergegangen sechs Monaten berücksichtigt. Das Bundesamt weist jedoch darauf hin, dass es weiterhin keine Erkenntnisse über die Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder gibt, wie sie beim Mobilfunk auftreten. Daher werde weiterhin ein vorsichtiger Umgang mit drahtlosen Kommunikationsmitteln empfohlen. Dies gelte besonders für Kinder.

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