Mobiles Grün: Stauden gedeihen nicht nur im Beet

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Deutsche Presse-Agentur

Unter Kübelpflanzen verstehen die meisten Menschen nicht-winterharte Gewächse, die in der kalten Jahreszeit ins Haus müssen. Aber auch viele Stauden können in Kübeln und Gefäßen wachsen, erklärt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn.

Die Zahl der Arten, die es bei beengtem Wurzelraum aushalten, ist groß. Funkien, Staudenmohn, Sonnenhut und Fette Henne zählen zu den robusten Blühern, die Temperaturschwankungen und das rasche Austrocknen nicht erschüttern. Tränendes Herz, Kokardenblume, Schöterich (Erysimum) und viele Gräser kommen ebenfalls gut im Kübel zurecht. Sie bringen Grün auch auf befestigte Flächen.

Die Haustür wirkt einladender, wenn auf der Plattenfläche davor Kübel mit Stockrosen stehen. Südliches Flair bekommt der Balkon durch einen Topfgarten mit duftendem Lavendel, Thymian, Minze und Salbei. Der hässliche Durchgang neben dem Haus wird freundlich durch Glockenblumen, Astilben und Heuchera in Kübeln.

Begehrt sind vor allem wintergrüne Arten wie Bergenien, Kriechender Günsel (Ajuga) und Bleiwurz (Ceratostigma), deren Blätter dank kräftiger Winterfärbung die dunkle Jahreszeit beleben. Sogar das Brett vor dem Fenster kann mit den markanten Rosetten der Dachwurz- und Steinbrecharten und mit den dickfleischigen Trieben der Mauerpfeffer-Arten zu einem Blickpunkt in den Wintermonaten werden. Während die drei letzten erstaunlich hart im Nehmen sind, solange sie keine Winternässe abbekommen, sind anspruchsvollere wie Astilbe, Staudenmohn und Kokardenblume für Wurzelschutz dankbar.

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