Mit Wärmebildern Lecks in der Dämmung aufspüren

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Deutsche Presse-Agentur

Mit Wärmebildaufnahmen lassen sich Schwachstellen in der Wärmedämmung von Häusern aufspüren. Die Aufnahmen funktionieren aber nur, wenn es draußen kalt ist und das Haus geheizt wird.

Darauf weist der hessische Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks in Bebra hin. Um Lecks auf den Aufnahmen zu erkennen, sollte der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenbereich mindestens zehn bis 15 Grad betragen. Die beste Zeit für Wärmebildaufnahmen seien deshalb die Wintermonate bis Ende März.

Der Innungsverband empfiehlt die Aufnahmen vor allem bei Häusern mit hohem Energieverbrauch sowie als Qualitätskontrolle bei Neubauten. Am besten sollten sie gemacht werden, wenn die Wärmedämmung abgeschlossen ist und das Haus noch nicht verputzt wurde. Dann könnten aufgespürte Wärmelecks leichter geschlossen werden. Viel Wärmeenergie gehe zum Beispiel durch einfachverglaste Fenster verloren, von denen es in Deutschland immer noch rund 100 Millionen gebe. Laut Experten ist die Wärmedämmung von Wohnräumen die wichtigste Energiesparmaßnahme. Für ein Einfamilienhaus kosten die Aufnahmen mit der Wärmebildkamera rund 285 Euro.

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