Mietwohnungen sind teurer geworden

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Deutsche Presse-Agentur

Mieter mussten im vergangenen Jahr für das Wohnen tiefer in die Tasche greifen: Die Mieten für Altbauwohnungen stiegen 2008 um 1,5 Prozent, für Neubauwohnungen um 1,2 Prozent, so das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs) in Berlin.

Die Steigerung sei damit aber niedriger als bei den allgemeinen Lebenshaltungskosten, die sich im gleichen Zeitraum um 2,6 Prozent verteuerten. Der Anstieg bei Mieten habe sich in den vergangenen Jahren jedoch beschleunigt. Noch 2004 hätten sich Altbaumieten nur um 1,0 Prozent und Neubaumieten um 0,8 Prozent erhöht. Grund für diese Entwicklung sei das mittlerweile knappe Angebot an Neubauten.

Nach ifs-Angaben wurden in Westdeutschland je Haushalt und Monat durchschnittlich 440 Euro für die Miete und sogenannte kalte Nebenkosten - also ohne Heizung und Warmwasser - gezahlt. In Ostdeutschland mussten rund 362 Euro ausgegeben werden. Bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 73 Quadratmetern im Westen und 64 Quadratmetern im Osten ergebe sich so eine Quadratmetermiete von 6,03 Euro (West) beziehungsweise 5,66 Euro (Ost).

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