Mehr netto: Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte nutzen

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Deutsche Presse-Agentur

Die monatliche Lohnsteuer lässt sich durch die Nutzung von Freibeträgen verringern. Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer in Berlin hin. Freibeträge gibt es für Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen.

Wer sie eintragen lässt, könne verhindern, dass er im Jahresverlauf mehr Steuern bezahlt, als er eigentlich müsste - und dieses Geld erst nach der Steuererklärung zurückbekommt.

Ein Freibetrag kann den Angaben zufolge über ein Formular beim Finanzamt beantragt werden. Darin geben Arbeitnehmer die erwartete Höhe ihrer Werbungskosten an. Diese müssen nach Ablauf eines Jahres bei der Steuererklärung belegt werden. Wenn sich die Verhältnisse im folgenden Jahr nicht ändern, genüge für die erneute Eintragung des Freibetrags ein vereinfachter Antrag mit Verweis auf das Vorjahr.

Damit Werbungskosten geltend gemacht werden können, müssen sie laut der Kammer allerdings die Grenze von 1521 Euro pro Jahr übersteigen. Die Summe setzt sich zusammen aus 920 Euro Arbeitnehmerpauschbetrag und einer Antragsgrenze von 600 Euro. Eine gesetzliche Obergrenze für die Freibeträge gebe es dagegen nicht. Für das Jahr 2009 lassen sich auch die Kosten für die Fahrt zum Arbeitsplatz wieder ab dem ersten Kilometer als Werbungskosten anrechnen.

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