„Mea Culpa“: Rauschhafte Reise mit Bilderbuch

Lesedauer: 2 Min
Bilderbuch
Überrschungsaufschlag von Bilderbuch. (Foto: DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Viel Synthesizer-Sound, hypnotisch-psychedelische Klänge: Die österreichische Band Bilderbuch überrascht ihre Fans mit einem neuen Album. In „Mea Culpa“ gehen die Musiker auf eine groovige und rauschhafte Reise von der Liebe durch das Internet bis nach Hollywood.

Das Tempo der Fahrt ist dabei behutsam, wie man es von den Österreichern bereits kennt. Auch der Sound ist typisch Bilderbuch, in manchen Songs scheinen die Klänge der Instrumente und die Stimme von Sänger Maurice Ernst wie Wassermalfarben zu verschwimmen. Erst in der zweiten Hälfte der Platte kommen die Konturen und das Tempo zurück.

Geschrieben haben sie die neun Songs des neuen Albums in Wien und in Kroatien, das Thema Liebe ist wie so oft in der Popmusik das Beherrschende. Dabei sticht kein Lied besonders raus, lediglich der Song „Memory Card“ fällt durch einen klareren E-Gitarren-Sound auf. „Checkpoint“ übernimmt derweil die Aufgabe des Ohrwurms eines Albums, das am Stück gehört werden will und als Ganzes gut funktioniert.

Erst am vergangenen Wochenende hatten die vier Musiker via Instagram die neue Platte angekündigt. „mea culpa“ ist das fünfte Studioalbum der Band - und das sechste ist ebenfalls bereits unterwegs. Am 22. Februar 2019 will die 2005 gegründete Band mit dem Album „Vernissage My Heart“ nachlegen. Danach gehen Bilderbuch ab dem 6. April auf Tour und spielen dabei elf Konzerte in Deutschland.

Website Bilderbuch

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen