„Man on Wire“: Doku-Drama über Hochseilartisten

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Deutsche Presse-Agentur

Philippe Petit, jenem Hochseilartisten, der 1974 illegal auf einem Seil zwischen den New Yorker Twin Towers balancierte, hat der Brite James Marsh ein filmisches Denkmal gesetzt. Grundlage ist Petits Buch „To Reach the Clouds“.

Die Idee kam Petit, als er im Wartezimmer seines Zahnarztes einen Artikel über die Zwillingstürme - sie wurden damals gerade gebaut - las. Als vermeintlicher Journalist interviewte er den Bauleiter des World Trade Centers. Schließlich verschaffte er sich im August 1974 mit einigen Helfern Zugang zu den Gebäuden. Um das Stahlseil zwischen die Gebäude zu spannen, schoss der Franzose mit einem Pfeil eine Angelschnur auf das zweite Gebäude. Nach und nach wurden immer stärkere Schnüre - zuletzt das Stahlseil - auf das andere Gebäudedach gezogen. Seinen halsbrecherischen Balance-Akt 417 Meter über der Erde verfolgten tausende überraschte Passanten.

(Man on Wire, Großbritannien 2008, 90 Min., FSK o. A., von James Marsh, mit Philippe Petit, Paul McGill, David Roland Frank)

www.manonwire.de

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