Magersucht-Webseiten erkennen

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Deutsche Presse-Agentur

Fotos von dünnen Frauen, Tipps zum Geheimhalten der Essstörung und Abnehm-Wettbewerbe - tauchen solche Inhalte im Internet auf, deute das auf Magersucht- oder Bulimie-Webseiten hin. Das erläutert das Bundesfamilienministerium in einer neuen Broschüre.

Auf Internetseiten und in Chatforen würden Anorexie („Ana“) und Bulimie („Mia“) häufig verharmlost und als erstrebenswerter Lifestyle verherrlicht. Der Austausch mit anderen Essgestörten schaffe ein gefährliches Wir-Gefühl, bei dem sich die Betroffenen gegenseitig in ihrer verzerrten Selbstwahrnehmung bestärken.

Merken Eltern, dass ihr Kind „Ana“- oder „Mia“-Webseiten besucht, sollten sie die bedenklichen Angebote bei „jugendschutz.net“ oder unter „internet-beschwerdestelle.de“ melden, rät das Ministerium. Wichtig sei aber auch, dem Kind Hilfe und Gespräche anzubieten.

Die Broschüre „Gegen Verherrlichung von Essstörungen im Internet“ kann auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums kostenlos heruntergeladen werden.

Jugendschutz.net: www.jugendschutz.net

Internet-Beschwerdestelle: www.internet-beschwerdestelle.de

Kostenloser Download der Broschüre: www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=120110.html

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