Madagaskars Militär richtet Blutbad unter Demonstranten an

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Deutsche Presse-Agentur

Auf Madagaskar haben Soldaten nach einer Kundgebung der Opposition in der Hauptstadt Antananarivo ein Blutbad angerichtet. Sie eröffneten ohne Vorwarnung das Feuer auf tausende Demonstranten und töteten laut Medienberichten mehrere Dutzend von ihnen. In ersten Berichten war von bis zu 40 Toten und 300 Schwerverletzten die Rede. Das Rote Kreuz baute ein Zelt für die Erstversorgung der Opfer auf. Ein Sondergesandter der UN traf unterdessen zu Vermittlungsgesprächen auf der Insel ein.

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