Lukas Funk ist Weltpokalsieger im Kegeln

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Freuen sich über den Sieg im Weltpokal der U18-Kegler: Sieger Lukas Funk vom ESV Aulendorf und Nationaltrainer Werner Buchs.
Freuen sich über den Sieg im Weltpokal der U18-Kegler: Sieger Lukas Funk vom ESV Aulendorf und Nationaltrainer Werner Buchs. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der 11. Weltpokal im Classic-Kegeln für die Altersklasse U18 ist im rumänischen Cluj-Napoca gewesen. Zwölf Nationen hatten für den Wettbewerb gemeldet, an dem jeweils ein Mädchen und ein Junge pro Nation teilnahmen. Lukas Funk vom ESV Aulendorf startete für den Deutschen Keglerbund Classic (DKBC) und verließ das Turnier als Weltpokalsieger.

In der Qualifikation für die Einzelentscheidung zogen von den zwölf Starterinnen und Startern die jeweils besten acht ins Finale ein. Nach 120 Wurf kam die Deutsche Samantha Jones auf 571 Kegel und schaffte als Dritte den Sprung ins Finale. Als Fünfter mit 580 Kegeln qualifizierte sich Lukas Funk für das Finale der acht besten Jungs. Beste in der Qualifikation waren die Serbin Vladana Obrenic (602) und der Pole Mateusz Gozdzik (622).

Platz sechs in der Paarwertung

Dann galt es, in der Paarwertung erneut 120 Wurf zu absolvieren, wobei die Jugendlichen einer Nation zeitgleich nebeneinander auf die Bahn gingen. Die erste Bestmarke setzte das serbische Paar mit 1164 Kegeln, Obrenic (601) überzeugte erneut. Diese Leistung überboten die Kroaten mit 1174 Kegeln. Luka Pozega bestach hier mit hervorragenden 625 Kegeln. Die beiden Deutschen begannen vielversprechend (153/159), nach der Hälfte der Distanz lagen die beiden mit 584 Kegeln aussichtsreich im Rennen. Nach 141 und 150 Kegeln in der dritten Serie benötigten beide zusammen 299 Kegel für die Goldmedaille. Funk fand allerdings nicht in sein Spiel und blieb bei 128 Kegeln hängen. Für Jones (564) und Funk (584) gab es in Summe 1148 Kegel, was Platz sechs bedeutete. Auf Bronze fehlten 16 Kegel, zu Gold 26 Kegel. Weltpokalsieger in der Paarwertung wurde Kroatien (1174) vor Tschechien (1168) und Serbien (1164).

Im Einzel ging Jones mit den besten vier der Qualifikation auf die Bahn. Bis dato hatten die Slowakin Alexandra Durackova (584) und die Polin Julia Sidlo (572). Die Deutsche knüpfte zunächst nicht an die Leistungen vom Vortag an, mit einem Schlussspurt kämpfte sie sich aber noch auf 566 Kegel. Die Serbin Obrenic (585) sicherte sich den Weltpokalsieg, Jones verpasste um sechs Kegel Bronze und wurde Vierte.

Bei den Jungs war der Aulendorfer Lukas Funk als Fünfter der Qualifikation im ersten Startblock an der Reihe. Mit dem Österreicher Lukas Temistokle lieferte er sich ein starkes Duell. Mit einer 165er-Schlussbahn und 71 Kegeln ins Abräumen zog Funk noch am Österreicher (603) vorbei und setzte sich mit 619 Kegeln an die Spitze des Feldes. Dann begann das Warten. Der Qualifikationssieger Gozdzik (574) verabschiedete sich früh aus dem Medaillenrennen, im dritten Durchgang fiel auch der Slowene Pozun (582) zurück – nur noch der Kroate Luka Pozega konnte den deutschen Sieg verhindern. Zwei Kugeln vor Schluss fiel die Entscheidung, als dem Kroaten der erforderliche Neuner nicht gelang. Mit 613 Kegeln wurde Pozega Zweiter, Bronze ging an Temistokle. Nationaltrainer Werner Buchs und Funk jubelten ausgelassen. Auch die Nationenwertung, bei der die besten Ergebnisse der Einzelstarts und das Ergebnis des Paarwettbewerbs zusammengezählt werden, gewann Deutschland (2338) vor Slowenien (2333) und Serbien (2327).

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