„Loja“ auf Spurensuche im einstigen Ghetto

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Deutsche Presse-Agentur

„Loja“, Titelheldin des neuen Romans von Gabriela Avigur-Rotem, kehrt ein Vierteljahrhundert, nachdem ihr Vater starb und sie Israel verlassen hat, in ihre Heimat zurück.

Sie hat das Haus eines väterlichen Freundes geerbt und findet sich an einem Ort wieder, an dem sie einst ihre Schulkameraden und ihre Erinnerungen zurück gelassen hatte. Im Haus verbirgt sich allerdings ein Geheimnis, das ihr Vater und sein Freund jahrzehntelang verborgen halten konnten.

Loja findet Spuren, Briefe und Papiere, die sie zu ihrer totgeglaubten Mutter führen, einer Frau, die sie nie kennengelernt hat. Sie reist nach Terezín, dem einstigen Ghetto Theresienstadt und fragt sich, warum ihre Eltern den Holocaust eigentlich überlebt haben. Avigur-Totems Roman erschien vor sieben Jahren auf Hebräisch und wurde in ihrer Heimat gefeiert.

Gabriela Avigur-Rotem

Loja

Suhrkamp Verlag, Frankfurt

552 S., Euro 24,80

ISBN 978-3-5184-2012-6

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