Lindenbuckel ist entkront: Naturdenkmal ist nicht mehr zu retten

Lesedauer: 2 Min
Lindenbuckel ist entkront: Naturdenkmal ist nicht mehr zu retten
Lindenbuckel ist entkront: Naturdenkmal ist nicht mehr zu retten
Schwäbische Zeitung

Sie hat ihre Blütenzeit längst vorbei, schon zwei Mal musste in den vergangenen Jahrzehnten teuer und aufwendig saniert werden und das Schild am Fuße des Baumes („Lebensgefahr: Bei Wind und Sturm das Gelände um die Linde nicht betreten“) ist Prophezeiung genug: Jetzt ist der markante Laubbaum auf dem Lindenbuckel umgestürzt – und nicht mehr zu retten. Stadtgärtner Wilhelm Salzig und Dieter Schmid (Bild) von der Naturschutzbehörde im Landratsamt haben das umgestürzte, Jahrhunderte alte Tettnanger Naturdenkmal begutachtet. „Die Zeit ist gekommen“, resümierte der Mann vom Landratsamt und gab das Naturdenkmal (bislang in Obhut der Kreisbehörde) frei. Sprich, die Linde kann vom Bauhof entsorgt werden oder sie bleibt an alter Stätte – „als Totholz-Biotop kann sie der Natur noch gehörig nützen“, meinte der Mann der Naturschutzbehörde.alx/SZ-Foto: Alexander Mayer

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen