Lindauerin scheitert knapp

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Aileen Vögeli auf dem Beetzsee.
Aileen Vögeli auf dem Beetzsee. (Foto: pr)
Lindauer Zeitung

Der Wind machte der Lindauerin Aileen Vögeli bei den deutschen Juniorenmeisterschaften das Leben schwer. Bis nach Brandenburg an der Havel war die Nachwuchsruderin mit ihrem Trainer Timo Unterkircher gereist, um dort an den deutschen Juniorenmeisterschaften teilzunehmen. Dann hatte sie Pech, musste auf einer der windanfälligen Außenbahnen starten und verlor am Ende knapp.

Bei sommerlichen Temperaturen über 30 Grad wurde auf dem Beetzsee gerudert. Die Vorläufe am Donnerstag bildeten den Regattaauftakt. Vögeli stellte sich in ihrer Bootsklasse „Leichtgewicht Einer Juniorinnen Altersklasse A“ gemeinsam mit weiteren 15 Sportlerinnen den ersten Ausscheidungsläufen.

Es gab insgesamt drei Vorläufe, wobei die jeweiligen Erst- und Zweitplatzierten direkt ins Finale einzogen. Weil Vögeli das nicht gelang, war ihre letzte Chance auf eine Qualifizierung der sogenannte Hoffnungslauf am Freitag.

In diesem Rennen bewies Vögeli ihre Form und qualifizierte sich mit einem klaren Start-Ziel-Sieg deutlich für das Halbfinale, heißt es in einer Mitteilung. Dort ging es um die Qualifikation für das A-Finale, bei dem um die Plätze 1 bis 6 gerudert wird. Ebenso ging es damit um die Entscheidung, wer im B-Finale um die Plätze 7 bis 12 kämpft. Leider hatte Vögeli eine der wetter- und windanfälligen Außenbahnen, heißt es in der Mitteilung weiter. Dies stellte bei der Naturregattastrecke Beetzsee gerade im Leichtgewichtseiner eine echte Herausforderung dar. Trotz der Erfahrung mit Wind und Wellen vom heimischen Bodensee kam die Lindauerin, erschwert durch Seitenwind, in einem sehr starken Feld nicht unter die ersten drei.

Spannendes Finale

Damit ging es für sie am Sonntag im B-Finale über die 2000 Meter lange Strecke um Platz 7 bis 12. Hier führte Vögeli, erneut wieder auf der Außenbahn im Wind startend, mit einer Ruderin aus Westfalen Herdecke das Rennen an. Die Boote der Verfolgerinnen waren bereits nach 500 Metern meterweit abgeschlagen. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen ging es auf die letzten 250 Meter. Hier schien es, als könnte Vögeli gewinnen. Doch direkt auf der Ziellinie hatte die Kontrahentin aus Westfalen Herdecke die Bugspitze vorne. Vögeli musste sich nach einem starken Rennen mit 0,6 Sekunden ihrer Verfolgerin geschlagen geben.

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