Lindauer Profibikerin riskiert, stürzt – und verbessert sich trotzdem

Lesedauer: 2 Min
 Sofia Wiedenroth
Sofia Wiedenroth (Foto: PR/Claus Wachsmann)
Lindauer Zeitung

Im dritten Rennen der sogenannten „Enduro World Series“ ist die Lindauerin Sofia Wiedenroth, seit dieser Saison Profi beim Cube Action Team, auf Madeira auf den 21. Platz gefahren. Das Rennen bestand aus zwei Wettkampftagen mit drei Abschnitten am Samstag und fünf am Sonntag. Insgesamt waren rund 70 Kilometern und 3600 Höhenmeter zu fahren. „Da es seit mehreren Tagen auf der Insel nicht mehr geregnet hatte, war der Kurs sehr trocken und staubig“, erzählt Wiedenroth. „Dadurch war der Boden ungefestigt und es war schwer einzuschätzen, wie sich die Strecke vom Trainingstag am Donnerstag bis zum Renntag hin verändern wird.“ Tatsächlich waren einige Anlieger von den Kurven abgerutscht. „Daher konzentrierte ich mich, kontrolliert und sauber zu fahren, um nicht bereits am ersten Tag zu stürzen.“ Das gelang: Nach dem ersten Tag lag die Lindauerin auf Rang 24. Am Sonntag fuhr Wiedenroth dann etwas mehr Risiko. Das Resultat: Sie wurde schneller, musste allerdings Stürze verkraften. „Die Strecke am Sonntag mit 45 Kilometern und 2300 Höhenmetern startete oben auf dem Berg im Ecological Park von Funchal. Insgesamt gelang es mir, etwas schneller zu fahren, allerdings hatte ich auch zwei kleinere Stürze auf Stage 5 und auf 7, die mich etwas Zeit kosteten“, sagt sie. „Dennoch konnte ich mich nach dem zweiten Tag mit fünf Stunden Renndauer noch um drei Plätze verbessern.“

Foto: pr/Claus Wachsmann

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen