Lifte in St. Georgen um Umland laufen

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 Früher hat es im Skigebiet St. Georgen rund 100 Skitage im Jahr gegeben. Wegen des Klimawandels sind die Liftbetreiber nun scho
Früher hat es im Skigebiet St. Georgen rund 100 Skitage im Jahr gegeben. Wegen des Klimawandels sind die Liftbetreiber nun schon froh, wenn sie 20 Tage pro Jahr die Anlagen laufen lassen können. (Foto: Symbol: DPA/)

Der erste Schnee des Jahres hat die Wintersportler auf den Plan gerufen. An den St. Georgener Hängen war am Donnerstag bereits einiges los. Eine Gruppe aus dem Kinder- und Familienzentrum Villingen-Schwenningen ließ sich beispielsweise trotz des wolkenverhangenen Himmels und der teils trüben Sicht nicht den Spaß am Rodeln nehmen. Und auch fürs Wochenende erwarten die Liftbetreiber großen Andrang, besonders Skikurse, die seit Weihnachten immer wieder verschoben werden mussten, werden nun stattfinden.

Gespurte Loipen und Lifte

Auch die Skilifte am Winter-, Kessel- und Schlossberg waren am Donnerstagnachmittag schon in Betrieb. Darüber hinaus wurden mehrere Loipen gespurt, darunter die Stadionrunde, Routen auf der Falkenandresenhöhe und der Seebauernhöhe sowie deren Verbindungsloipe.

Ein Blick in den Wetterbericht zeigt: Der Winterspaß sollte weiterhin garantiert sein, der Schneefall anhalten. Auch der Brigachlift und der Lift am Oberen Schlossberg werden geöffnet sein. Laut Ferienland, einem touristischen Zusammenschluss der Gemeinden Schonach, Schönwald, Furtwangen und St. Georgen, wird daher auch das Wintersportangebot erweitert: Auch der Brigachlift sowie der Lift am Oberen Schlossberg sind nun geöffnet.

Zuletzt haben mögliche Sicherheitsbestimmungen für Lifte in St. Georgen sowie den umliegenden Gemeinden für Unruhe gesorgt. Zusätzliche Sicherheitsprüfungen, die mehrere tausend Euro kosten könnten, haben die Liftbetreiber alarmiert. Sollte es dazu kommen, müssten viele Lifte schließen, so die Betreiber.

Sorgen der Betreiber

Heike Frank, Sprecherin des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis, sagt, dass es diesbezüglich keine neuen Entwicklungen gebe. Man befinde sich noch immer in Gesprächen. Allerdings betont sie: Selbst wenn neue Bestimmungen beschlossen werden würden, beträfen sie definitiv noch nicht die laufende Wintersaison. Mögliche neue Auflagen sowie damit verbundene Schließungen der Skilifte sind damit weiterhin Zukunftsmusik.

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