Liechtensteins Botschafter beklagt „Kampagne“

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Deutsche Presse-Agentur

Vor Beginn des Steuerprozesses gegen Ex-Postchef Klaus Zumwinkel hat der Botschafter von Liechtenstein, Stefan von und zu Liechtenstein, den Vorwurf mangelnder Kooperation bei der Aufklärung von Steuerhinterziehung zurückgewiesen.

„Wir haben dafür Sorge getragen, dass wir in Zukunft gute Rahmenbedingungen haben können. Und wir wünschen, dies auch mit Deutschland so zu haben“, erklärte Liechtenstein am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“ zu Kritik von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD).

„Die Kampagne, die hier teilweise geführt wird vom Bundesfinanzministerium, hat unserer Meinung nach einen sehr stark innenpolitisch orientierten Charakter.“ Seit dem vergangenen Sommer liege ein Entwurf für ein Abkommen zur Zusammenarbeit mit der EU vor, sagte der Botschafter. Dass die Verhandlungen darüber stockten, liege nicht an seinem Land.

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