Liebherr-Logistikzentrum kann jetzt wachsen

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Die Erschließungsarbeiten haben bereits begonnen: In Oberopfingen in Kirchdorf an der Iller entsteht an der A7 ein neues Logisti (Foto: Klose)

Die Firmengruppe investiert in der Region in die Zukunft und für ein weiteres Wachstum des Konzerns. Nach erfolgreich abgeschlossener Planungsphase hat die Firmengruppe Liebherr im Juli 2013 jetzt mit dem Bau eines neuen Kontinentallagers in Oberopfingen bei Kirchdorf an der Iller begonnen. Von diesem logistischen Zentrum aus soll zukünftig die weltweite Ersatzteilversorgung der Firmengruppe für Maschinen der Produktsparte Erdbewegung erfolgen. Langfristig ist geplant, die Ersatzteilversorgung weiterer Baumaschinen-Sparten von Liebherr zu integrieren. Auch die zentrale IT-Abteilung von Liebherr wird ab 2015 dort untergebracht sein. „Im ersten Quartal 2015 wird der erste Lkw mit gefüllten Paketen aus dem Logistikzentrum fahren“, sagt Martin Barth, Geschäftsführer der Liebherr-Logistics GmbH. Mehr als 100 Millionen Euro investiert die Firmengruppe an der A7 in einem ersten Schritt.

Wer derzeit an dem Gelände an der Autobahnausfahrt Berkheim vorbei fährt, sieht eine riesige geebnete Fläche hauptsächlich mit Kies als Untergrund. Rund 37 Hektar misst das neue Liebherr-Gelände, inklusive der Wege ringsherum. Zuvor war die Fläche mit Mais bebaut. Das Logistikzentrum wird künftig von der 2011 gegründeten Liebherr-Logistics GmbH betrieben. Am gleichen Standort wird außerdem ein Verwaltungsgebäude für die zentrale IT-Dienstleistungsgesellschaft der Firmengruppe, die Liebherr-IT Services GmbH, errichtet. Auf dem 360 000 Quadratmeter großen Gelände am Standort Oberopfingen werden Liebherr letztlich Hallenflächen von rund 170 000 Quadratmeter sowie Verwaltungsgebäude auf einer Grundfläche von 4500 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Das neue Kontinentallager wird zunächst eine Fläche von rund 47 000 Quadratmeter umfassen. Für die Erschließung des Grundstückes sowie für die Errichtung des Kontinentallagers und des IT-Verwaltungsgebäudes ist derzeit eine Investitionssumme von über 100 Millionen Euro geplant. Des Weiteren laufen derzeit die Planungen für den Bau einer Montagehalle für Hydraulikzylinder.

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