Liebe und andere Gefahren

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Deutsche Presse-Agentur

Franziska Luginsland ist wieder da - und unsterblich verliebt. Die von Katja Flint gespielte Hobby-Detektivin hat in der Kneipe ihres Bruders Max (August Schmölzer) ein Klassentreffen organisiert und sieht nach 20 Jahren ihre Jugendliebe Tom (Herbert Knaup) wieder.

Sie verbringen eine Nacht zusammen und Franziska ist drauf und dran, seinem Werben zu erliegen und mit ihm noch mal von vorn zu beginnen. Doch plötzlich verschwindet Tom.

„Liebe und andere Gefahren“ ist an diesem Montag um 20.15 Uhr im ZDF zu sehen. In der vierten Luginsland-Folge schickt Drehbuch- Autorin und Regisseurin Nina Grosse ihre Heldin auf eine Gefühlsreise, auf der die sonst mutige und zähe Ermittlerin zögert, eine Wahrheit aufzudecken, vor der sie sich selbst fürchtet.

Tom war Chefredakteur einer Zeitung, die Fotos von angeblichen Folterpraktiken in einem Gefängnis veröffentlicht hat. Die Staatsanwaltschaft hat herausgefunden, dass die Bilder gefälscht waren, und Tom verlor seinen Job. Das alles weiß Franziska nicht, als sie ihn wiedertrifft, und erkennt zunächst auch keinen Zusammenhang mit seinem Verschwinden. Ratlos wendet sie sich an Andi (Martin Feifel), von dem sie sich in Schulzeiten wegen Tom getrennt hatte. Doch erst als sich ein Kidnapper meldet, von Toms Familie 2,5 Millionen Lösegeld verlangt und Franziska als Überbringerin der Beute auswählt, wird ihr klar, dass der zwielichtige Andi etwas mit der Sache zu tun hat. Auf dem Weg zu ihm hängt sie die Polizei ab, doch sie muss erkennen, dass Tom kein Opfer ist.

Nina Grosse hat einen leisen Film ohne Blutvergießen gedreht, in dem die Romanze den Kriminalfall überlagert. Die starken Hauptdarsteller überdecken mit ihrem Spiel die Schwächen der nicht immer stimmigen Geschichte. „Wir vertrauen uns fast blind und wagen daher einiges“, sagt Herbert Knaup über die Arbeit mit Katja Flint, die in „Der Sieger“ von Dominik Graf ihren Anfang nahm. „Es ist immer ein Vergnügen, mit ihm zu drehen“, gibt sie zurück.

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