Lenkradkralle - Metallstab als Diebstahlschutz

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Deutsche Presse-Agentur

Die Lenkradkralle gehört zu den sogenannten mechanischen Diebstahlsicherungen an einem Auto. Sie besteht im Wesentlichen aus einer Stahlstange, die in das Lenkrad eingehakt wird, und einem Schließsystem.

Anders als die serienmäßig eingebauten Sicherungen wie elektronische Wegfahrsperre oder Lenkschloss, ist die Lenkradkralle ein Zubehörteil, erläutert der TÜV Nord in Hannover. Sie wird nach dem Einparken mit wenigen Handgriffen vom Fahrer montiert und hat schon deshalb eine abschreckende Wirkung, weil sie meist in Signalfarben lackiert wird.

Das technische Prinzip der Lenkradkralle ist einfach: Der lange, durchgehende Metallstab hat an einem Ende eine Kralle, die fest mit dem Lenkrad verbunden wird. Die zweite Kralle wird mit dem Schließsystem diametral gegenüber am Lenkrad befestigt - wobei der Stab an diesem Ende weit herausragt. Dadurch ist das Drehen oder Einschlagen des Lenkrads laut dem TÜV nur in einem begrenzten Winkel möglich. Eine andere Variante der Lenkradkralle verbindet das Lenkrad mit dem Bremspedal.

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