Lehrer widmen sich der Baumzucht

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Im Rhein- und Moselgebiet hatte man gute Erfahrungen damit gemacht, unbenutzte Ländereien Schullehrern zu überlassen mit der Maßgabe, dort Kindern Kenntnisse der Baumzucht beizubringen. Daher wurde dieses Vorgehen den Lehrern in Hohenzollem zur Nachahmung empfohlen.

Empfohlen wurde auch die Vorschrift, in jedem Amt eine Gemeindebaumschule zu errichten, „damit die Gemeinen in Stand gesetzt werden, sich ohne viele Kosten, die nöthigen Bäume selbst zu ziehen, um alle Landstrassen und Gemeindewege, wo die Natur es gestattet, an den Seiten mit Bäumen zu bepflanzen“. Man versprach sich davon mit der Zeit die Schaffung eines „wahren Paradieses“.

Ein großer Teil des Artikels widmet sich im Folgenden dem Versuch eines Landwirts „wider das Erfrieren der Bäume“. Dessen Rezept: Man solle die Blätter der Bäume „etwas frühzeitiger, als sie sonst abzufallen pflegen, abpflücken“, dabei aber vorsichtig vorgehen „und nicht auf einmal alle Blätter abpflücken, denn sonst werde der Baum aus anderen Ursachen verderben.

Angestrebt werde, den größten Teil der Blätter nach und nach zu pflücken, bevor sie von selbst abfallen.

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