Lebenslänglich für Josef Fritzl?

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Deutsche Presse-Agentur

Der Inzesttäter von Amstetten, Josef Fritzl, soll lebenslang ins Gefängnis. Das hat die Anklagevertretung im Schwurgerichtsprozess gegen den 73-Jährigen in St. Pölten gefordert. Staatsanwältin Christiane Burkheiser vertrat die Ansicht, dass Fritzl 1996 seinen nach der Geburt in einem Kellerverlies lebensbedrohlich erkrankten Sohn und Enkel Michael bewusst habe sterben lassen. Dadurch habe er sich des „Mordes durch Unterlassung“ schuldig gemacht. Nach den Plädoyers zogen sich die ausgewählten acht Hauptgeschworenen zur Beratung über den Schuldspruch zurück. Mit dem Urteil wird nicht vor 13.00 Uhr gerechnet.

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