Lasst den Jazzport wieder ins Foyer

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Lasst den Jazzport wieder ins Foyer
Lasst den Jazzport wieder ins Foyer

Das Jazzport Summer Special fand zum ersten Mal im Ludwig-Dürr-Saal statt. Freiwillig verlassen hat der Verein Jazzport das bislang genutzte GZH-Foyer aber nicht. Der Umzug ist die Folge einer Neufassung der Gebührenordnung durch den Gemeinderat. Früher galt das Foyer als zweite Wahl. Es war deutlich billiger zu haben als ein Saal. Jetzt wurde das Preisverhältnis umgedreht – mit der Argumentation, dass ein Event im Foyer die umliegenden Säle beeinträchtige. Faktisch stand das GZH am Abend dieses Konzerts aber ohnehin leer. Zudem entstand durch die Verlegung des Summer Specials doppelte Arbeit: Im Ludwig-Dürr-Saal musste eine Bühne aufgebaut werden, während nebenan im Foyer eine zur Verfügung stand – als vorsorgliche „Indoor“-Variante für das Summer Winds-Konzert des Stadtorchesters, das am Abend zuvor stattfand. Überdies ist ein geschlossener Saal für ein Konzert, das den Sommer schon im Namen trägt, alles andere als ideal. Im Foyer sieht man wenigstens nach draußen. Auch die Akustik ist im Ludwig-Dürr-Saal für eine Blechbläser-Band schlechter als im Foyer: im kleineren Saal wird sie schlichtweg zu laut. Das New Jazzport Orchestra kam mit den Widrigkeiten zwar zurecht, fürs nächste Jahr sollte aber an den Stellschrauben gedreht werden.

h.ruppert@schwaebische.de

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