Land fördert 16 Kommunen mit 2,9 Millionen Euro

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 In den Wahlkreis Ravensburg-Tettnang fließen mehr als 2,9 Millionen Euro.
In den Wahlkreis Ravensburg-Tettnang fließen mehr als 2,9 Millionen Euro. (Foto: Symbol: Tobias Hase/dpa)
Schwäbische Zeitung

16 Kommunen im Wahlkreis Ravensburg können sich auf Gelder aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes freuen. In den Wahlkreis Ravensburg-Tettnang fließen mehr als 2,9 Millionen Euro, teilen die Landtagsabgeordneten August Schuler (CDU) und Manne Lucha (Grüne) in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Die Förderungen stellt das Land überwiegend für Projekte der Innenentwicklung zur Schaffung von Wohnraum bereit. Einzelne Vorhaben sichern auch die Grundversorgung, beispielsweise in Neukirch oder in Fronreute und Horgenzell.

53 Einzel-Vorhaben werden umgesetzt

„Wir sind sehr positiv überrascht, dass jetzt insgesamt 53 Einzel-Vorhaben umgesetzt werden können“, kommentierten Lucha und Schuler die von Minister Peter Hauk (CDU) in Stuttgart bekannt gegebene Programmentscheidung. Besonders freue die Landtagsabgeordneten, dass durch die Mittelzusage die Investitionsmaßnahmen rasch realisiert werden können.

Insgesamt zwölf Projekte mit 619 275 Euro werden in Fronreute bezuschusst. Weitere Zuschüsse gehen nach Neukirch (502 400 Euro), Horgenzell (362 340 Euro), Wilhelmsdorf (302 330 Euro), Altshausen (200 000 Euro), Waldburg (197 750 Euro), Königseggwald (146 700 Euro), Tettnang (141 705 Euro), Hoßkirch (128 720 Euro) und Guggenhausen (115 025 Euro). Aber auch Projekte in Boms, Ebenweiler, Ebersbach-Musbach, Eichstegen, Ravensburg und Wolpertswende erhalten Fördergelder.

„Damit erfährt auch unsere regionale Bauwirtschaft einen Aufschwung. Denn jeder Fördereuro löst zusätzliche Investitionen aus. Diese schaffen Wertschöpfung vor Ort, die der gesamten Wirtschaftskraft zugutekommt – in Form von Einkommen, Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen“, so Manne Lucha und August Schuler.

Verbesserung der Grundversorgung

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) trägt laut Mitteilung dazu bei, die Strukturen in den Kommunen im ländlichen Raum zu stärken und weiterzuentwickeln. Damit die Ortskerne lebenswert bleiben, solle der Schwerpunkt der kommenden Ausschreibung auf der Verbesserung und Sicherstellung der Grundversorgung liegen. Dazu gehöre auch die Gastronomie beziehungsweise der Erhalt der Dorfgaststätten und wohnortnahen Versorgung durch lokale Handwerksbetriebe wie Metzgereien und Bäckereien.

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