„Kurier“: Fritzl-Tochter war persönlich im Gericht

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Deutsche Presse-Agentur

Die Tochter des Inzest-Täters von Amstetten, Elisabeth, soll nach einem Bericht der Wiener Tageszeitung „Kurier“ bei der Vernehmung ihres Vaters Josef am Dienstag persönlich im Gerichtssaal von St. Pölten gewesen sein.

Gerichtssprecher Franz Cutka wollte den Bericht am Mittwoch auf Anfrage nicht kommentieren. Dem Bericht zufolge wurde Elisabeth (42) am Dienstagmorgen aus der Landesklinik Amstetten abgeholt, wo sie sich seit Tagen zum Schutz vor Paparazzi mit ihren Kindern aufhält. Wo sich die Frau während der Vernehmung ihres 73-jährigen Vaters aufhielt, war dem „Kurier“ zufolge zunächst unklar. Fritzl war seit Montagmittag mehr als elf Stunden lang mit den auf Video aufgezeichneten Aussagen seiner Tochter konfrontiert worden. Er habe zu allen Aussagen auf Befragung des Gerichts Stellung genommen, sagte Gerichtssprecher Cutka am Dienstagabend.

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