Kunstausstellungen in Modeboutiquen

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Deutsche Presse-Agentur

Was früher verpönt war, ist jetzt Mode: Immer mehr Künstler in den USA stellen ihre Werke in Modeboutiquen zur Schau.

Der hippe Laden Confederacy in Hollywood verkauft neben Designermode und Dessous Radierungen von Julian Schnabel, Robin Richman dekoriert ihre New Yorker Nobelboutique mit Objekten junger Künstler. „In diesen schlechten Zeiten muss man erfinderisch sein“, erklärt Richman in der „New York Times“.

Modegeschäfte wollen die einkaufsmüden Kunden mit neuen Reizen locken, Künstler sehen dies als rettende Alternative in Zeiten, in denen immer mehr Galerien schließen. In einer Boutique ausstellen? „Da kann man nicht nein sagen“, meint Künstlerin Monica Serra, die im Modeladen Mina in Manhattan ihre 10 000 Dollar teuren Porträts präsentiert.

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