Krise der Chip-Industrie: Qimonda ist pleite

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Deutsche Presse-Agentur

Der krisengeschüttelte Speicherchiphersteller Qimonda ist pleite. Die Infineon-Tochter, die weltweit rund 12 000 Mitarbeiter beschäftigt, stellte am Morgen beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag. Damit erreicht die Krise in der Halbleiter-Industrie einen neuen Höhepunkt. Auch der US-Chiphersteller AMD meldete in der Nacht einen Quartalsverlust von 1,4 Mrd. Dollar. Zuvor hatten bereits Branchen-Primus Intel und Infineon dramatische Bilanzzahlen veröffentlicht. Qimonda hält den Betrieb zunächst aufrecht. Der Vorstand sieht „gute Chancen“, das benötigte Geld von Banken oder Investoren zu bekommen.

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