Krapfen und Berliner: Flüssige Fette zum Frittieren

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Deutsche Presse-Agentur

Die typischen Karnevalsgebäcke wie Krapfen oder Berliner werden am besten in speziellen Frittierfetten zubereitet. Auch sogenannte High-Oleic-Öle sind nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf geeignet.

Diese flüssigen Fette vertragen problemlos große Hitze und enthalten viele gesunde, einfach ungesättigte Fettsäuren. Harte Fette etwa aus Kokosnuss empfehlen sich dagegen nicht. Und Soja-, Sonnenblumen- oder Maiskeimöle dürfen keinesfalls zum Frittieren verwendet werden, da sie bei hohen Temperaturen giftige Verbindungen bilden.

Flüssige Öle bieten den Verbraucherschützern zufolge einen weiteren Vorteil: Sie lassen sich nach dem Abkühlen in ein geschlossenes Gefäß abfüllen und vier- bis sechsmal wiederverwenden. Um das erkaltete Fett von Rückständen zu reinigen, wird es am besten durch einen Kaffeefilter oder ein Haarsieb gefiltert. Verbrauchtes Öl darf nicht in den Abfluss oder die Toilette gelangen - es muss über den normalen Hausmüll entsorgt werden.

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