Klinsmann fordert „100 Prozent Herz“

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Deutsche Presse-Agentur

Einen Tag nach dem enttäuschenden 3:3 gegen den VfL Bochum hat sich Bayern Münchens Trainer Jürgen Klinsmann seine Fußball-Profis und allen voran die Einwechselspieler vorgeknöpft.

„Jeder Spieler muss uns zeigen, dass er für den FC Bayern mit 100 Prozent Herz da ist, dass er alles von sich abverlangt, dass er im Mittelfeld abräumt, dass er vorne das Tor mit letzter Konsequenz erzwingen will“, forderte der Trainer in einem Interview mit „fcb.tv“ und kündigte eine schonungslose Analyse der Fehler an. „Das bisherige Abschneiden nach sieben Bundesliga-Spieltagen ist für den FC Bayern einfach nicht zu akzeptieren.“

„Wir werden dafür sorgen, dass es in der Bundesliga nach oben geht“, versicherte der Trainer, der nach dem Schlusspfiff mit „Klinsmann raus“-Rufen bedacht worden war. „Letztendlich muss aber der Trainer seinen Kopf dafür hinhalten, wenn die Dinge nicht genau so umgesetzt werden, wie man sie den Spielern aufgibt.“

Nach der „unruhigen“ Nacht saß die Enttäuschung beim 44-Jährigen „tief“, dazu verspürte Klinsmann „auch eine gewisse Wut“, wie er befand. „Es tut weh, aber ich bin von Natur aus ein Kämpfer. Ich weiß, wo im Moment die Probleme stecken. Ich werde sie ansprechen und Schritt für Schritt werden wir sie ausbessern“, sagte der Bayern- Trainer. „In der Bundesliga haben wir Gott sei Dank noch genügend Spiele, um die Dinge Schritt für Schritt zu korrigieren - aber natürlich mit einer ganz anderen Entschlossenheit, mit einer direkten Erwartungshaltung gegenüber den Spielern.“

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