Kirchenchor St. Maria plant zum Kirchenpatrozinium Jubelmesse von Weber

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Schwäbische Zeitung

Die Mitglieder des Kirchenchors von St. Maria Jettenhausen haben sich am Samstagabend zur Hauptversammlung im Gemeindesaal St. Maria getroffen. Zuvor wurde unter der Leitung von Chordirigent Georg Hasenmüller der Vorabendgottesdienst mitgestaltet.

Ein gemeinsames Essen im Gemeindesaal stärkte die Mitglieder vor der Versammlung, in der Vorsitzender Eduard Hager neben Präses Pfarrer Rudolf Bauer und Pfarrpensionär Sigbert Baumann, den Chordirigenten Georg Hasenmüller, zehn Ehrenmitglieder des Chores, Otto Saur, der die Wahlleitung übernahm sowie die zahlreichen Chormitglieder begrüßen konnte.

Bei der Totenehrung gedachten die Chormitglieder des verstorbenen ehemaligen Sängers Alfons Göbel, wie der Kirchenchor mitteilt. In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Hager an das Kirchenpatrozinium „Maria Geburt“ im September 2018 wo die Cäcilienmesse von Charles Gounod gesungen wurde. Insgesamt zwölf kirchliche Auftritte hatte der Chor zu bewältigen, dabei wurden auch zusammen mit dem Paul-Gerhardt-Singkreis Gottesdienste und Andachten mitgestaltet. Auch Auftritte wie die jährliche Maiandacht im Franziskuszentrum und das Adventsliedersingen im Paulinenstift waren mit im Programm.

Die Schola hatte unter der Leitung von Georg Hasenmüller zehn Termine wie Choralmesse, Vespern, Choradventsfeier, Rorate und „Jettenhauser Advent“ zu bewältigen.

52 aktive Sänger

Gesellige Höhepunkte waren ein viertägiger Chorausflug ins Frankenland und in die Oberpfalz. Der aktuelle Mitgliedersand sind 18 Soprane, 17 Alti, acht Tenöre und acht Bässe – mit dem Chorleiter also 52 Aktive Mitglieder.

Der Dank des Vorsitzenden Hager ging vor allem an den Chordirigenten Georg Hasenmüller für seinen unermüdlichen Einsatz für den Chor und Vizechorleiter Bernd Scheffer. Dank ging auch an die Notenwarte, das Bewirtungsteam und die Mitglieder des Gremiums für ihre Arbeit und an Helmut Stauber als Vorsitzenden des Fördervereins für Kirchenmusik in St. Maria für die finanzielle Unterstützung.

Dirigent Hasenmüller, seit vier Jahren Chorleiter, dankte ebenfalls allen Sängern. Spaß und Freude gehören mit zu den Chorproben, doch wenn es darauf ankommt, sei bei dem Chor auch der notwendige Ernst mit dabei, sagte er.

Vorstand einstimmig entlastet

Es folgten die Berichte von Kassierer Rainer Goeke und Anita Steidle, die den Chorprobenbesuch akribisch dokumentiert hat. Sie berichtete über 42 gemeinsame Probenabende. Auf Antrag der Kassenprüferin Christina Speth wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Unter Wahlleiter Otto Saur wurden die anstehenden Vorstandswahlen zügig durchgeführt. Eduard Hager als erster Vorsitzender und Manfred Gessler als zweiter Vorsitzender wurden ebenso in ihren Ämtern bestätigt, wie Inge Hager als Schriftführerin und Rainer Goeke als Kassenwart. Als Stimmführer wurden Christa Gindele (Sopran), Christine Hagenmaier (Alt), Ekkehard Igel (Tenor) und Rudolf Sproll (Bass) ins Chorgremium gewählt. Kassenprüfer sind Gisela Keller und Christina Speth.

Präses Pfarrer Rudolf Bauer erinnerte in seinem Grußwort daran, dass es bei der Mitgestaltung der Gottesdienste und Andachten durch das liturgische Jahr immer wieder Veränderungen geben wird. Er dankte dem Chor im Namen der ganzen Kirchengemeinde für seinen Dienst. Im Ausblich auf die kommenden Monate berichtete Hager, dass an Ostern die „Missa pro Patria“ von Johann Baptist Hilber mit Bläsern und beim Kirchenpatrozinium Maria Geburt im September die Messe in G-Dur, Opus 76, die sogenannte „Jubelmesse“ von Carl Maria von Weber mit einem großen Orchester gesungen wird. Mit einen Lied wurden die Geburtstagskinder des vergangenen Monats bedacht.

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