Kindergruppe der Feuerwehr Warthausen nach langer Pause gestartet

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Schwäbische Zeitung

Warthausen (sz) - Nach einer langen Pause ist die Kindergruppe der Jugendfeuerwehr Warthausen wieder gestartet. Schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatte die Kindergruppe der Jugendfeuerwehr eine neue Dienstkleidung erhalten, finanziert von der Gemeinde Warthausen. Dann kam die Pandemie dazwischen und die Freude auf die neue Kleidung verflog schnell. „Sie konnte nicht getragen werden und musste erst einmal eingelagert werden. Gerade in dieser besonderen Zeit war es erforderlich, die Einsatzbereitschaft der aktiven Wehr aufrecht zu erhalten und nicht zu gefährden“, teilt die Jugendfeuerwehr mit.

Die Kindergruppe durfte nicht stattfinden und die Übung war nur noch über digitale Medien möglich. Auch stellte die Jugendfeuerwehr den Kindern für die Langeweile Materialien zur Thematik Feuerwehr zur Verfügung. Sie konnten sich eine Geschichte zur Ersten-Hilfe anhören oder erfuhren etwas über die Einsatzkleidung der Feuerwehr. 

Nach einer sechs Monaten langer Unterbrechung dufte die Kindergruppe nach den Ferien ihren Dienst nun wieder aufnehmen. Ein umfangreiches Hygienekonzept und das Einhalten von strengen Hygienebedingungen ermöglichten den Neustart der Kindergruppe, heißt es in einer Mitteilung. „Der Feuerwehrnachwuchs konnte es kaum erwarten, sich nach so langer Zeit wieder persönlich zu treffen. Die Kinder waren Feuer und Flamme zum ersten Mal die neue Dienstkleidung zu tragen.“ Für diesen Anlass wurde die Kindergruppe von Beate Eckert vom Warthauser Ordnungsamt und Willi Städele, dem Kommandanten der Warthauser Feuerwehr besucht. Sie begutachteten dabei auch die neue Kleidung.  

Die Kindergruppe besteht aktuell aus 22 Kinder. Die Übungen finden im 14-tägigen Rhythmus immer am Mittwoch von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt. Inhaltlich werden in dieser Zeit die Kinder schon frühzeitig an Feuerwehrthemen herangeführt, wie beispielsweise das Absetzen des Notrufes, spannende Experimente zur Thematik Brennen und Löschen und die Alarmierung der Feuerwehr. Angesichts der strengen Corona-Regelungen sind aktuell leider keine Neuaufnahmen möglich, teilt die Feuerwehr mit. Foto: Privat

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