Kinder bei der Essensauswahl einbeziehen

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Schwäbische Zeitung

Fürth (dpa/tmn) - Mäkeln Kinder immer wieder am Essen herum, binden Eltern sie am besten in die Auswahl der Mahlzeiten ein. „Kinder freuen sich über den rot-grün-orangefarbenen Salat“, sagt Doris Kahler von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth.

„Sie freuen sich noch mehr, wenn sie eigene Gestaltungsideen selbst umsetzen dürfen und von der Familie dafür gelobt werden.“ Kinder ließen sich zwar kaum überzeugen, dass süße Brotaufstriche nicht gut für sie sind. Aber sie ließen sich auf neue Erfahrungen ein, wenn die Gerichte besonders zubereitet werden - etwa, indem ein Nuss-Smiley das Gemüse verziert.

Während Erwachsene viel Wert auf gesunde Kost legen, suchten sich Kinder Lieblingsgerichte danach aus, wie sie schmecken. Sie dürfen nicht bitter, sauer oder scharf gewürzt sein, so Kahler. Großen Einfluss auf die Essensvorlieben hätten zudem Vorbilder aus der Werbung oder dem Fernsehen. So komme es vor, dass manche Kinder den gekochten Nudelauflauf lustlos auf dem Teller hin- und herschieben, sich jedoch auf Nudeln mit Ketchup stürzen.

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: www.bke.de

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