KG-Ringer wollen Heimnimbus wahren

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Moritz Buck (rot,Bft.) vs. Samuel Moosmann CREDIT: Rolf Schultes.
Moritz Buck (rot,Bft.) vs. Samuel Moosmann CREDIT: Rolf Schultes. (Foto: Rolf Schultes)
Heinrich Stärk

Zum vorletzten Heimkampf der Regionalliga-Saison gastiert am Samstag um 20 Uhr der KSV Hofstetten bei den Achringern der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt. Die KGler wollen in der Baienfurter Sporthalle weiter ihren Nimbus wahren und unbesiegt bleiben.

Damit das gelingt, setzt KG-Trainer Dariusz Jelen allerdings auf einen optimalen Verlauf. Zu dieser Einschätzung kommt der Coach nach Sichtung der Verletztenliste, in der aktuell neue Namen aufgetaucht sind. Welche, darüber schweigt sich Jelen aus, schließlich soll nicht vorab schon seine Alternativ-Strategie nach außen dringen, per Medienverbreitung gar bis vor die Haustüre der gegnerischen Mannschaft. „Da lassen wir uns nicht in die Karten gucken. Unser Kader wird sich erst zum Wiegen eine halbe Stunde vor Kampfbeginn offenbaren“, lässt der Trainer wissen. Klar ist indessen, dass er erneut die eine oder andere Position nur mit Ersatzleuten besetzen kann, sodass die übrigen Akteure voll auf dem Posten sein sollten.

Die Hofstetter lauern mit nur einem Punkt Rückstand (18:10) auf die Oberschwaben auf Platz vier der Tabelle und könnten die KGler (Dritte mit 19:9 Zählern), die nach der Niederlage gegen Ladenburg schon einen Rang einbüßten, bei einem Sieg weiter abdrängen. Dass die Gäste das Potential dazu haben, kam im Vorkampf bereits zum Ausdruck, als die Oberschwaben mit 5:32 unter die Räder kamen. Angespornt sind die Hofstetter sicher durch ihren letzten Erfolg beim 21:11 auf der Matte des AV Sulgen. Ihre Stärken haben die Ortenauer aus dem mittleren Schwarzwald mit Stefan Grigorov (57 kg) und Mehmed Mehmed (61 kg) im leichten Bereich, aber auch in der 98 kg-Kategorie steht mit Patrick Neumaier ein punktsicherer Leistungsträger im Kader der Gäste. KG-Coach Jelen baut auf die Tagesform seiner Männer und hält es nicht für ausgeschlossen, dass Moritz Buck auch diesmal wieder einen Coup landen könnte. Weiter hofft er auf eine verlässliche Vorstellung von seinem „Schweren“ Timofei Xenidis. Entscheidende Punkte müssten außerdem von der Mittelachse mit Adrian Wolny, Valeriu Toderean und Kevin Henkel kommen, damit die Gastgeber die Nase doch vorn haben.

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