Kein Platz auf Liste: CDU gibt Oberdorfer einen Korb

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 Ulrich Oberdorfer wird dem Kreistag bald wohl nicht mehr angehören.
Ulrich Oberdorfer wird dem Kreistag bald wohl nicht mehr angehören. (Foto: Archiv: hjs)
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Der ehemalige Heroldstatter Bürgermeister Ulrich Oberdorfer wird dem neuen Kreistag des Alb-Donau-Kreises nicht mehr angehören. Noch ist er Teil des Gremiums – als Mitglied der CDU-Fraktion. Er selbst ist allerdings nicht Mitglied der Partei. Der CDU-Stadtverband Schelklingen hat nun andere Kandidaten nominiert für die Kreistagswahl im Mai. Zur Enttäuschung Oberdorfers.

Schon vor fünf Jahren war Oberdorfer über eine CDU-Liste in den Kreistag eingezogen. Weil er Bürgermeister in Heroldstatt war, hatte ihn für die Wahl die CDU im Kreistags-Wahlkreis Laichingen nominiert. Als „nur“ noch Bürger des Schelklinger Teilorts Justingen wollte Oberdorfer den abermaligen Schritt in den Kreistag nun über eine Nominierung der Schelklinger CDU gehen. Doch die hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und sechs andere Kandidaten auf ihre Liste gesetzt, die am 21. November offiziell abgesegnet werden soll. Diese sind: Jürgen Stoll (Justinger Ortsvorsteher und Blaubeurer Kämmerer), Paul Glökler (CDU-Kreisvorsitzender), Walter Haimerl, Stephanie Schwieger, Oliver Klumpp (Bürgermeister Griesingen) und Andreas Braun (Bürgermeister Öpfingen). Der Schelklinger CDU-Vorsitzende Heinz Zeiher begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass Oberdorfer kein CDU-Mitglied ist und dass sich dieser in der Vergangenheit nicht hervor getan habe mit Einsatz für die Schelklinger CDU.

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