Kaufhof nimmt Gewaltspiele aus dem Verkauf

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Deutsche Presse-Agentur

Als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden nimmt die Warenhauskette Galeria Kaufhof alle Computer- und Videospiele aus dem Verkauf, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind.

„Wir tun das, um in gesellschaftspolitischer Hinsicht ein Zeichen zu setzen“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwoch (18.3.) in Köln und bestätigte damit eine Meldung von „Focus online“. Auch Filme ohne Jugendfreigabe würden künftig nicht mehr angeboten.

Der Geschäftsführer des Branchenverbands der Spieleindustrie (BIU), Olaf Wolters, kritisiert den Verkaufsstopp: „Ich finde es wirklich bedenklich, dass Kaufhof damit jedem Erwachsenen sein Recht auf Unterhaltung beschneidet“, sagte Wolters zu „Focus online“. Die Kaufhof-Sprecherin wollte dies nicht kommentieren.

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