Landwirt Dominik Diesch zeigt den Zweitklässlern, wie Kartoffeln gesetzt werden.
Landwirt Dominik Diesch zeigt den Zweitklässlern, wie Kartoffeln gesetzt werden. (Foto: Michaela Kegel/Schule Dürmentingen)
Schwäbische Zeitung

Im vergangenen Herbst wurde der Innenhof in der Dürmentinger Grundschule umgestaltet und die Eltern haben hierbei tatkräftig mitgeholfen. Auch ein Hochbeet ist angelegt worden und die ersten Frühlingsblumen blühen schon. Damit die Kinder auch das Gedeihen von Pflanzen erleben können, sollen nun Kartoffeln im Schulgarten wachsen.

Dominik Diesch aus Dürmentingen, der auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb selbst Kartoffeln anbaut, zeigte den Kindern der Klassen zwei und drei, wie man Kartoffeln setzt. Gleich zu Beginn wollte er wissen, wie die Kinder Kartoffeln gerne essen. Dass die runde Knolle allseits beliebt ist, zeigte sich gleich. Denn die Kinder mussten nicht lange überlegen: Pommes, Kartoffelpüree, Bratkartoffeln, Kartoffeln mit Butter und natürlich Kartoffelsalat.

Weil die Kartoffel sich so vielseitig verwenden lässt, hatte Dominik Diesch – selbst Vater einer Zweitklässlerin – zweierlei Sorten zum Setzen mitgebracht. Zum einen runde, mehlige Kartoffeln und die längliche Salatkartoffel. Er erklärte den Kindern, welche Bedingungen die Kartoffel braucht, um optimal gedeihen zu können, denn viele Faktoren kommen hier zusammen: Außentemperatur, Setztiefe, Abstand, Wasser und ganz wichtig ist dabei natürlich, dass die Augen (Triebe) der Kartoffel nach oben zeigen. Wenn dann die Kartoffelpflanze wächst und blüht, werden die Schulkinder die Sorte auch an der Farbe der Blüte erkennen. Denn die Salatkartoffelpflanze wird weiße Blüten treiben und die mehlige Sorte violette.

In den kommenden Wochen werden die jungen Gärtner sich um das Hochbeet kümmern und natürlich auch darauf achten, dass sich die Ackerwinde nicht ausbreitet und das Wachstum der Kartoffelpflanzen hemmt. Wenn dann alle Bedingungen stimmen, wird nach den Sommerferien geerntet werden können. Und vielleicht gibt es dann Pommes, Bratkartoffeln und Püree aus dem Schulgarten.

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