Karlsruhe stärkt Rechtsschutz gegen Atommüll-Transporte

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Deutsche Presse-Agentur

Das Bundesverfassungsgericht hat den Rechtsschutz von Anwohnern gegen Atommüll-Transporte unmittelbar vor ihrer Haustür gestärkt. Demnach können Betroffene, die in der Nähe der Strecke wohnen, die Transportgenehmigungen des Bundesamts für Strahlenschutz grundsätzlich gerichtlich überprüfen lassen. Wegen des „spezifischen Gefährdungspotenzial bei der Beförderung von Kernbrennstoffen“ müsse „effektiver Rechtsschutz“ gewährt werden. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßte die Entscheidung.

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