Kaninchen dürfen erst ab Anfang Mai ins Freigehege

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Deutsche Presse-Agentur

Auch wenn es draußen langsam wärmer wird: Wer Kaninchen oder Meerschweinchen in ein Freigehege setzen möchte, wartet damit besser bis Anfang Mai, wie die Tierschutzstiftung Vier Pfoten aus Hamburg mitteilt.

Denn erst dann gibt es in der Regel keinen Nachtfrost mehr. Meerschweinchen sind generell noch ein wenig kälteempfindlicher als Kaninchen. Wer das Freigehege noch anlegen muss, sollte bedenken, dass die beiden Tierarten Zugluft und Nässe nicht vertragen. Das Gehege braucht deshalb einen wetterfesten Stall mit doppeltem Boden, der keinen direkten Kontakt zum Erdreich hat. Der Auslauf wird am besten mit Rindenmulch ausgestreut - das beugt Matsch vor. Wichtig sind auch schattige Plätze.

Damit den vierbeinigen Bewohnern keine Greifvögel, Marder, Katzen oder Füchse zu Leibe rücken, braucht das Gehege eine Abdeckung, zum Beispiel aus Draht. Und damit die Kaninchen oder Meerschweinchen nicht das Weite suchen, wird die Umfriedung mindestens 50 Zentimeter tief in den Boden eingegraben.

Tierschutzstiftung Vier Pfoten: www.vier-pfoten.de

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