Kölner Gericht nennt Einberufungspraxis verfassungswidrig

Lesedauer: 1 Min
Deutsche Presse-Agentur

Die derzeitige Einberufungspraxis zum Wehrdienst ist nach Auffassung des Kölner Verwaltungsgerichts verfassungswidrig. In zwei Fällen setzte das Gericht die Einberufung von jungen Männern zum Grundwehrdienst aus, sagte ein Sprecher und bestätigte damit einen „Handelsblatt“-Bericht. Die Wehrgerechtigkeit sei schon seit Jahren nicht mehr gewahrt. Hintergrund sind die sinkenden Zahlen von Grundwehrdienst-Leistenden. Nun müsse das Bundesverfassungsgericht die Praxis prüfen, so die Kölner Richter.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen