Köhler warnt Regierung vor „Schaukämpfen“ in der Krise

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Deutsche Presse-Agentur

Bundespräsident Horst Köhler hat seine vierte „Berliner Rede“ gehalten. Darin rief er die Bundesregierung angesichts der Krise auf, bis zur Bundestagswahl geschlossen zu handeln. Die Krise sei keine Kulisse für Schaukämpfe. Auch verurteilte Köhler die schrankenlose Freiheit der Finanzmärkte und verlangte einen Markt mit Regeln und Moral. Der Auftritt wurde mit Spannung erwartet, weil sich Köhler am 23. Mai zur Wiederwahl stellt. Hauptgegenkandidatin ist die Politologin Gesine Schwan von der SPD.

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