Köhler fordert starken Staat

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Deutsche Presse-Agentur

Bundespräsident Horst Köhler hat sich angesichts der Wirtschaftskrise für einen starken Staat ausgesprochen und die große Koalition zum Zusammenhalt bis zur Wahl aufgefordert. In seiner „Berliner Rede“ prangerte das Staatsoberhaupt die schrankenlose Freiheit der Finanzmärkte an. Köhler trat stattdessen für einen Markt mit Regeln und Moral ein. Es werde noch harte Zeiten mit weiteren Entlassungen geben. An die Regierung appellierte Köhler: „Die Krise ist keine Kulisse für Schaukämpfe.“ Die Rede stieß auf Beifall bei Politikern aller Parteien, Lob kam auch von Vertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaften.

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