Kälteeinbruch: Kapuze aus Jute für Kübelpflanzen

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Deutsche Presse-Agentur

Jutesäcke, Noppenfolien, Schneebedeckung: Bei frostigen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich brauchen die verschiedenen Pflanzen unterschiedliche Rettungsmaßnahmen zum Überleben.

Kübelpflanzen wie Rosen lassen sich gut durch Jutesäcke oder Papiertüten schützen, die wie eine Kapuze über die Pflanze gestülpt und unten zugebunden werden, erklärt Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin. Da aber auch durch die Kübelwände Kälte eindringen kann, sollten diese mit Noppenfolie oder Frostschutz-Fleece eingewickelt werden.

Tropengewächse wie Oliven- oder Lorbeerbäume sollten dagegen in unbeheizte Räume wie Garagen gebracht werden, da sie bei Temperaturen unter minus sechs Grad erfrieren, rät Wagner. Bei flachen Pflanzen in Beeten genüge es sogar meist, einfach den Schnee liegen zu lassen. Durch die Luft zwischen seinen Kristallen wirke der Schnee als Wärmepolster. Immergrüne Pflanzen wie Efeu oder Erika wiederum seien mehr durch Austrocknung als durch die Kälte bedroht und sollten deshalb auch im Winter regelmäßig gegossen werden.      

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