Junge Union auf Krakau-Reise

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Nendingens Junge Union in Auschwitz-Birkenau: Gloria Röpke-Marfurt, Marc Ewald, Simon Buschle, Vroni Sigmund, Patrick Pfleger un
Nendingens Junge Union in Auschwitz-Birkenau: Gloria Röpke-Marfurt, Marc Ewald, Simon Buschle, Vroni Sigmund, Patrick Pfleger un (Foto: Junge Union)

Eine viertägige Reise nach Krakau und Ausschwitz hat die JU Ortsgruppe Nendingen gemacht. Das erste Ziel ihrer Reise war die über der Weichsel liegende Burganlage Wawel, eine ehemalige Residenz der polnischen Könige und heutiges Weltkulturerbe der Unesco.

Im historischen Museum „Fabryka Emalia Oskara Schindlera“ – in einem ehemaligen Gebäude der Emaillewarenfabrik von Oskar Schindler – wurde den Besuchern die Zeit der deutschen Besatzung in Krakau erläutert, wobei der besondere Schwerpunkt dem Schicksal der Juden im Krakauer Ghetto und dem Zwangsarbeitslager Plaszow galt.

Eine Abwechslung brachte dann die stattliche Marienkirche, die aufgrund ihrer Geschichte, Architektur und Kunstschätze das Wahrzeichen Krakaus ist. Ein Besuch galt auch dem Salzbergwerk Wieliczka, eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke der Welt. Auch der Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz–Birkenau stand auf dem Programm. Die jungen Nendinger erfuhren von der erschütternden Geschichte des ehemaligen großen Vernichtungslagers, in dem ungefähr eine Million Menschen ermordet wurden. Zurück ging es am vierten Tag: Bei den Teilnehmern hinterließ die Reise einen nachhaltigen Eindruck.

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